Was ist das eigentlich, der Üetliberg?

Die schönsten Zürcher Landschaften sind im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) verzeichnet. Der Üetliberg liegt im BLN-Gebiet Nr. 1306 Albiskette-Reppischtal, welches  41,35 km2 umfasst:
„Markante Molassekette des Albis zwischen den engen Tälern der Sihl und der Reppisch. Junger Taleinschnitt der Reppisch mit aktiver Morphogenese. Bemerkenswerte Aufschlüsse der oberen Süsswassermolasse, besonders an der Falätsche. Relikte der Überlagerung mit älterem Deckenschotter (löchrige Nagelfluh). Durch Bergsturz gestauter Türlersee. Naturnahe und natürliche Wälder als nicht häufige Ausnahmen im Mittelland; nach Exposition und Böden unterschiedliche Waldtypen. Sihlwald: seit dem 14. Jahrhundert als Hochwald genutzt. Für das schweizerische Mittelland einzigartige Vielfältigkeit natürlicher Pflanzengesellschaften. Artenreiche kleine Hangmoore. Fauna mit breitem Artenspektrum. Beliebtes Wandergebiet.“
Der Üetliberg ist auch der Berg der Eiben. Ein Üetliberg - Förster hat dazu treffend gesagt: "Die cheiben steilen Eibenwälder". Lesen Sie mehr ...

Zum Üetliberg gehört auch ein dunkler Nachthimmel. Dazu aus einem Artikel von Prof. B. Bruderer, Uni Basel:

Zu viel Licht beeinflusst die Grossraumorientierung der Vögel nur teilweise. Das Problem liegt in der lokalen Reaktion auf Licht: Bei Nebel, Nieselregen oder in feuchtem Dunst entsteht über den Städten eine rötlich-gelbe Lichthalbkugel. Vögel, die in einen solchen Lichtdom einfliegen, haben - ähnlich einem Insekt an einer Lampe - Schwierigkeiten, aus diesem herauszufinden, und kreisen im schlimmsten Fall bis zur Erschöpfung oder einer Kollision mit einer der hellsten Lichtquellen. Rund fünf Milliarden Vögel ziehen diesen Herbst von Europa nach Afrika. Aus den USA sind Fälle bekannt, bei denen an einem einzelnen Fernsehturm in einem Herbst 30 000 Vögel zu Tode kamen. In Deutschland wurden über einem grossen, beleuchteten Gewächshaus in einer Nebelnacht über 10 000 Vögel beim irritierten Überflug beobachtet. Etwa 4000 Vögel landeten in der Umgebung. Da die Zugbewegungen nicht nur im Herbst und Frühling stattfinden muss die Devise lauten: So viel Licht wie nötig, aber so wenig wie möglich.


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